Dienstag, 29. September 2009

Newsletter Nr.7

Hallo Leute!
Ja der erste Monat ist vorbei. Machen wir mal ein kleines Resumée. Die ersten 10 Tage waren schon ziemlich hart. Alles neu, alles anders, ein kleiner Kulturschock quasi.
Aber jetzt ist es ganz anders. Klar denke ich gerne mal an zuhause und besonders an alle „Kleinen“. Aber hier kann man es auch sehr schön haben. Wenn man sich hier ein bissl auskennt, sieht die Sache auch schon wieder ganz anders aus.
Als Westler kann man sich hier quasi einen Lebensstil leisten, von dem wir zuhause nur träumen können. Gerade was weggehen, essen und shoppen angeht. Hat schon seine Vorteile.
Aber es sind die kleinen Dinge, die einem mal dann richtig Freude machen. Z.B. mal Baguette mit Brie oder Rittersport essen. Das hat man hier halt nicht jeden Tag. Das wird dann schon zelebriert.
Ab Mittwoch hab ich für ne Woche frei. China feiert seinen 60ten Geburtstag. Nationalfeiertage. Dann hab ich auch wieder mehr Zeit um mehr zu schreiben.
Wünsch euch bis dahin, alles Gute. Und haut rein.
Grüße aus Shanghai
Euer Andy


Montag, 21. September 2009

Newsletter Nr.6

 
 
 
Hey Leute.
Hab gedacht ich schreib Euch mal wieder. Woche 4 hat nun begonnen und ich genieße das Leben hier. Vor allem am Wochenende hab ich dann auch Zeit zum was anschauen zu gehen oder mal mit den Kollegen ein bissl auf die Piste bzw. in ein gutes Restaurant zu gehen.
Ja, seit Sonntag wohne ich jetzt nicht mehr alleine in der Wohnung. Holger, mein neuer Arbeitskollege ist für die nächsten Monate eingezogen. Klappt alles wunderbar. Wir verstehen uns super.
Er spricht auch fließend chinesisch. Daher für mich nur das beste Training. Und er kennt sich aus. Am WE waren wir unterwegs. Am Samstag Abend im Jazzclub (megaklasse, mit eigener Hausband), am Samstag Tepanjaki essen…. Für alle, die nicht wissen was das ist, einfach googeln. Ist Japanisch. 
Und ich kann euch sagen, dass beste was ich bis jetzt hier hatte. Hinterher noch kurz in ner Bar was trinken. Und wieder viele, viele Leute kennenglernt. Jörg hatte auch Besuch aus Deutschland, die waren auch mit am Start.
Am Sonntag waren Jörg und ich im Zhongshan Park. Schön angelegter Park. Überall irgendwelche Leute die tanzen, spielen, sich sonnen, Tai-Chi machen, oder einfach Karaoke singen. Da hatten wir natürlich schon unseren Spaß beim zuhören. Naja, zumindest zeitweise.
Am Abend waren wir dann noch mit Jörgs Mitbewohnern und mit Freunden von Isi und Jörg essen. Die zwei sind hier quasi auf der Durchreise, bleiben bis Freitag hier und gehen anschließend zur Isi.
So Leute muss Schluss machen….
Man hört sich die Woche
Gruß Andy

Donnerstag, 17. September 2009

 Newsletter Nr.5




Hallo Leute.
Mittlerweile habe ich vor drei Wochen Deutschland verlassen. Jetzt wohnen wir zu zweit in der Wohnung. Holger ist aus Deutschland angereist. Er wird wohl die nächsten 2 Jahre hier arbeiten. 
Heute war die Putzfrau da. Die hatte das echt drauf. Voll krass. Ein kleiner Hauch Luxus hier. Aber das ist hier völlig normal. Ist hier nicht so einfach eine gute Ayi (Putze) zu finden. Wollte euch in diesem Eintrag mal zeigen wie ich so wohne. Am Wochenende gibt’s mehr. 
Grüße Euer Andy
Newsletter Nr.4



Hallo Daheimgebliebene!
Mal wieder die neusten Infos für Euch. Ja am Wochenende war wieder einiges los. Am Samstag haben Jörg und ich die „Altstadt“ besucht. Ist schon nochmal ein ganz anderer Anblick als sonst. Ihr seht es ja auf dem Bild. Enge Gassen.
Naja, dass was von der Altstadt übrig geblieben ist. Hier wurde erst vor wenigen Jahren ein großer Teil abgerissen und für touristische Zwecke im alten Stil neu aufgebaut. Ist etwas komisch. Aber ja sieht ja ganz nett aus. Die Straßenhändler lassen einen hier auch nicht in Ruhe……“Watch, Watch, Bag, Bag, IPod, DVD, usw…..und das die ganze Zeit. Man wird von Ihnen verfolgt.
Abends haben wir uns dann was richtig cooles gegönnt. Wir waren beim Frisör. Aber bei einem Normalen, ohne Hintertür, wenn Ihr wisst was ich meine. War toll. Zu jedem Haarschnitt gabs noch ne Rücken- und Handmassage dazu. Und das ganze für umgerechnet 5 Euro. Echt spitze. Und immer sind immer 5 Leute um dich rum geschwirrt….Service, Service…Unschlagbar.
Hinterher waren wir dann mit einigen anderen Kollegen chinesisch im Restaurant essen. War sehr gut. Das mit den Stäbchen klappt jetzt auch immer besser. Und hinterher sind wir noch ein bisschen in einer Bar versumpft. War toll. Tag der Eröffnung. Über den Dächern von Shanghai.
Und heute, am Sonntag, hab ich mir jetzt eher nen faulen gemacht. War nur einkaufen und hab ein bissl sauber gemacht. Holger, mein neuer Übergangsmitbewohner, kommt nacher noch an. Später gehen wir dann mit dem Chef noch was essen. Denke des wird ganz chillig. So Ihr lieben…..bis auf Weiteres…machts mal gut.
Euer Andy

Freitag, 11. September 2009

Newsletter Nr.3

Ni hau.....oder so ähnlich! 
Heute Abend feiern wir Abschied von Barry. Er geht wieder zurück nach Schottland. Schade für uns, schön für ihn. Und morgen ist Sightseeing angesagt....aber dazu schreibe ich dann am Wochenende mehr. 
Sonst genieße ich seit gestern auch chinesisches Frühstück vom Laden um die Ecke. Die bereiten das draußen frisch zu. Aber ja, schmeckt nicht schlecht. Werde ich weiter essen. 
In der Firma haben wir ein Eis gegessen. Hab mich schon gefreut. Doch das war net so der Hit. Irgendwie aus ner Art roten Bohnen und nicht sehr süß. Denke es war aus Soja-Milch. Naja, habs ja gegessen. Nächstes mal weiß ich es. 
Machts mal gut. Bis denne. 
Euer Andy

Donnerstag, 10. September 2009

Newsletter Nr.2
 
Hallo Leute!
Nun sind es bereits 12 Tage in Shanghai. Habe mich eingelebt und den Jetlag überwunden. Fühle mich so langsam wohl hier. Man findet auch raus, was man hier essen kann und was nicht. Ein kleines Horror-Essens-Erlebnis waren die Hühner-Füße auf meinem Teller gestern. Na Prost Mahlzeit. Aber das ist ja eigentlich noch harmlos. Gibt viel abartigere Sachen. Aber gegessen hab ich sie trotzdem nicht.
Lerne auch immer mehr Leute aus der ganzen Welt kennen. Shanghai ist international. Man findet die Europäer, wenn man weiss, wo man suchen muss.
Gestern Abend haben wir eine Bootsfahrt auf dem Huangpu-Fluss gemacht. Nur um euch das zu erklären: Das ist da, wo die Skyline und die Uferpromenade von Shanghai ist. Im Moment ist die Uferpromenade ja Baustelle. EXPO.... Aber war trotzdem ein Erlebnis.. Eine Mischung aus New York und Las Vegas am Wasser. Aber eins ist sicher. Wenn man in das Wasser reinfällt kommt man sicher nie wieder hoch. Kann mir nicht vorstellen, das in dieser braunen Brühe auch nur ein Fisch lebt.
Am Wochenende ist wieder großes Sightseeing angesagt. Dann schreibe ich euch wieder. Bis dahin liebe Grüße. Ihr wisst ja, im Skype bin ich in der Regel erreichbar.
Grüße aus Shanghai
Euer Andy

Dienstag, 8. September 2009

Newsletter Nr.1

Hallo Ihr alle!
Ich bin gut hier in Shanghai angekommen. Nach fast 4 Tagen lebt man sich so langsam ein. Aber mit dem Jetlag habe ich immer noch zu kämpfen. Aber ich denke das wird sich in den nächsten Tagen legen.
Ja der Kulturschock ist schon brutal. Und das nach 16 Stunden Anreise. Vom Flughafen bin ich dann mit dem Megalev, das ist der Transrapid, nach Shanghai gefahren. 430 km/h. War schon ne coole Sache. Anschließend hab ich mich dann in ein Taxi gesetzt und bin nach 35 Minuten Fahrt an der Metrostation Zhenping Road in der Nähe meiner Wohnung angekommen. Dort habe ich mich wie verabredet mit Nadine, einer Mitarbeiterin aus dem Office, getroffen. Sie hat mir die Wohnung gezeigt und erklärt wies weiter geht. Anschließend sind wir dann noch gemeinsam zur Polizei gegangen, um mich anzumelden. Das heißt nochmal nen blöden Wisch ausfüllen auf dem sowieso keiner ein Wort versteht. Naja so ist das hier halt. Danach bin ich nach Hause gegangen und hab meine Koffer ausgeräumt.
Am Tag drauf hab ich mich bereits zum Mittagessen mit Jörg getroffen, ein Studienkollege aus Furtwangen, der hier seine Thesis schreibt. Der Hammer war. Wir waren im IKEA essen. Ja und zwar am Sonntag. Die meisten Läden haben hier sowieso 24 Stunden rund um die Uhr geöffnet.
Nun mal noch ein bisschen was zu den Eigenarten der Chinesen. Also sehr freundlich sind die Meisten nicht. Eher zurückhaltend. Außer wenn Sie dir was verkaufen wollen. Dann können Sie reden. Und wenn Sie kein Englisch sprechen, dann ignorieren Sie dich sogar. Trifft nicht auf alle zu. Die Mitarbeiter aus dem Office sind genau das Gegenteil. Es gibt Unterschiede.
Der Verkehr ist die Hölle auf Erden. UND ZWAR WORTWÖRTLICH! Hier muss man echt aufpassen dass man nicht umgefahren wird. Und ständig ist überall nur gehupe. Kein Vergleich zu uns. Überholt wird rechts und links, quer drüber und hlt immer gehupt. Und tausede von Rollern unf Fahrrädern sind unterwegs. Die schlängeln sich zwischendurch. Weiter mustern die Chinesen gerne einem wenn man Europäer ist. Daran muss man sich halt auch gewöhnen. Ständig wird man angeglotzt.
Ständig spucken die Chinesen irgendwo hin. Und zwar nachdem Sie sich nen Grünen aus dem Hals geholt haben. Aber so, dass man das nicht überhören kann.
Des weiteren sind Sie immer nur am drängeln und drängeln. Merkt man beim Einkaufen, beim Metro fahren, beim Bus fahren und vor allem beim Essen holen. Abropo Essen. Jedes zweite Haus in meinem Viertel ist ne Straßenküche. Und das rund um die Uhr. Morgens früh richt es schon nach Sojasoße und Gebratenem. Brutal, aber da bin ich vorsichtig. Bis jetzt hab ich mich noch nicht getraut sowas zu essen.
Naja so sind Sie halt.
So um wieder aufs Thema zurück zu kommen. Am Sonntag Abend sind wir dann nach Xuchang gefahren. Hoffe ich schreib das richtig. Da waren wir auf dem German Beer Fest. Da ist quasi ein Oktoberfest. Ein bisschen kleiner in China. War Megaklasse. Und eins ist sicher. Die Chinesen können kein Bier trinken.
Anschließend haben wir in nem Luxushotel übernachtet. Voll luxuriös, aber spotbillig hier. Blöd war nur, dass ich net richtig pennen konnte…der Jetlag…und als ich dann endlich geschlafen hab, hab ich verpennt….peinlich…gleich am ersten Tag. Aber keiner war böse. Fanden alle ganz witzig. Die kennen das ja mim Jetlag.
Am Montag war dann quasi mein erster Arbeitstag im Office in Shouzou. Das ist ganz in der Nähe von Xuchang. Wenigstens am ersten tag konnte ich dann noch mit meinen Chefs Linda und Jens arbeiten. Die sehe ich nun erst am 12. September wieder. So lange sind Sie unterwegs.
Abends haben wir uns dann auf die Rückreise nach Shanghai gemacht.
Heute war nun mein erster Tag im Shanghai Office. Mein eigentlicher Arbeitsplatz. Schönes neues Bürogebäude etwas außerhalb. Ne halbe Stunde mim Bus von meinem Apartment aus. Übrigens ich wohne im 19. Stock. Nicht schockiert sein. Das ist für Shanghaier Verhältnisse noch weit unten. Das höchste Gebäude hat 104 Stockwerke.
Und heute war es dann auch soweit. Meine erste Stäbchenmahlzeit. Naja hat ganz gut geklappt. Hab bloß zirka doppelt so lange gebraucht wie alle anderen. Aber des klappt schon denk ich. Nachmittags war ich dann noch mit Nadine in der Stadt unterwegs um was fürs Geschäft zu erledigen. Und vorhin hab ich mal die Küche geschrubbt und Wäsche gewaschen.
Ihr seht mir geht’s gut. Man lebt sich ein.

Ach so was ich noch vergessen hab. Meinen Webblock kann ich NICHT weiterschreiben. Die Seite ist für China gesperrt. Also müsst Ihr mit weiteren Emails vorlieb nehmen. Schade. Aber geht nicht anders. Ihr wisst ja, zu erreichen bin ich per Mail und aufm Skype. Aber denkt dran, ich bin 6 Stunden vorraus.
Liebe Grüße aus Shanghai
Euer Andy


Hallo Freunde und Kollegen von Andy,
leider hat Andreas von China aus keinen Zugriff auf diese Webseite. Deshalb werde ich versuchen diese Seite weiterzuführen und euch aktuell zu informieren. 
Hans Franke